Die Barrikadenbraut

Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Das Gebär- und Findelhaus soll die hohe Mordrate an unerwünschten Neugeborenen senken. Ein Assistenzarzt sucht verzweifelt nach der Ursache des tödlichen Kindbettfiebers. Die Studenten erheben die Waffen und kämpfen gegen die absolutistische Unterdrückung. Eine Baronin gründet den ersten demokratischen Frauenverein und schafft sich damit mächtige Feinde. Die Revolution macht ein Dienstmädchen zur Barrikadenbraut. Kann sie den Kampf um Bildung, Gleichheit und Liebe gewinnen?

 

„Die Barrikadenbraut“ in Bildern

 


Historischer Stadtplan von Wien und den Vorstädten aus dem Jahr 1824

 

Über mich

Ein historischer Roman ist wie ein Puzzle. Wenn ich einen Plot konzipiere, mache ich das, was ich als Kind gerne tat.

Aufgewachsen bin ich in einem Dorf in Oberösterreich. Mit siebzehn Jahren ging ich nach Wien, um in der großen Stadt meine jugendlichen Freiheitsgelüste zu stillen. Für das Schreiben fühlte ich mich noch nicht bereit. Ein Studium musste her, etwas mit Aussicht. Nach vier Jahren schmiss ich das Architekturstudium. Mir fehlten Leidenschaft und Talent. Ich inskribierte Publizistik mit Schwerpunkt Kommunikationsgeschichte und Frauenforschung.

Bei alten Gebäuden beschleunigt sich mein Puls.
Bei Büchern kribbeln meine Hände.
Bei Kaffee schließe ich die Augen.
Beim Schreiben von Die Barrikadenbraut fühlte ich mich wie eine Detektivin.